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Volksfeste auf dem Prüfstand

(21.12.2011)  Die Papenburger Politik will die örtlichen Volksfeste auf den Prüfstand stellen (siehe Ems-Zeitung, 20. Dezember). Hermann Nehe (CDU) rief dazu auf, das Themenfeld Märkte und Festivitäten „grundsätzlich anzugehen“. Öffentliche Festlichkeiten seien zweifellos Bestandteil der städtischen Kultur. Zu hinterfragen sei gleichwohl, inwieweit die Angebotspalette noch zeitgemäßen Ansprüchen entspreche. Peter Raske (SPD) meint, „altertümliche Feste“, die einfach nicht mehr so gut liefen, gehörten auf den Prüfstand und müssten gegebenenfalls durch neue Veranstaltungen ersetzt werden.

Was meinen die EL-Nachbarn: Gibt es Volksfeste in Papenburg, die sich überlebt haben? Welche Märkte mögen Sie selbst? Und welche Angebote fehlen womöglich in der Fehnstadt?

Ich freue mich auf eine rege Diskussion!

Gruß an alle Nachbarn,
Björn Dieckmann

Kommentare

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21.12.11, 18:42 Uhr

Ritterspiele oder einen Mittelaltermarkt wie in Dornum
(http://www.fogelvrei.de/seiten_veranstalter/markt/ritter.php)
könnte ich mir in Papenburg gut vorstellen. z.B. auf Gut Altenkamp oder im Bereich „Volksparksee“
So wie sich die Marktlandschaft zurzeit in Papenburg zeigt, ist es unbefriedigend.
Maimarkt, Kirmes in Aschendorf , Julimarkt oder auch der Michelmarkt bieten doch alle fast „nur“ Fahrgeschäfte, Losbuden „ Fressstände“ und der Gleichen.
Viele die einen Markt besuchen wollen nutzen auch die wesentlich größeren Veranstaltungen in den umliegenden Regionen wie den Gallimarkt in Leer, den Kramermarkt in Oldenburg oder den Stoppelmarkt in Vechta um nur einige Beispiele zu nennen.

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    21.12.11, 20:10 Uhr

    Die Märkte,die Heiner genannt hat ,sind wirklich schwach besucht und lohnen sich sicher auch nicht mehr für die Schausteller.
    Wobei ich festgestellt habe das der Julimarkt mit dem Flohmarkt ( der immermehr Anhänger findet )und die Braderie ,das Event überhaupt ist und dem Augustmarkt besonders den Dienstag ,den Rang abgelaufen hat.
    Aber letztlich gibt es nur Ess und Trinkbuden egal welche Event.
    Meine Meinung wäre ,je einen Markt auf dem Obenende( Julimarkt mit Braderie) und einen auf dem Untenende ( Augustmarkt mit Viehmarkt) für Papenburg. Im September dann noch den Markt in Aschendorf und das würde reichen .
    Michel und Maimarkt müßte ich nicht mehr haben.

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      21.12.11, 21:09 Uhr

      Hallo zusammen!
      Ich finde auch, dass einige der Märkte nicht mehr zeitgemäß sind, und zum Beispiel August- und Maimarkt sich kaum unterscheiden und auch beides keine Publikumsmagneten mehr sind. Auch die Besucherzahlen der Schützen- und Schießfeste (auch der umliegenden Dörfer) nehmen "gefühlt" immer mehr ab. Was ich eigentlich sehr schade finde, denn ich finde viele Traditionen wirklich erhaltenswert. Man bräuchte einen Plan, wie man die Leute wieder zum Fest lockt!
      Viele Menschen haben glaub ich einfach nicht das Geld, sämtliche Feste zu besuchen, oder fahren vom Hart-ersparten lieber ein paar Tage weg.
      Es gibt aber doch durchaus noch Märkte, die Publikum ziehen, wie beispielsweise die Braderie und das Stadtfest, sowie die Karnevalsfeier.
      Und die Mittelalter-Markt-Idee wurde doch in diesem Jahr auch schon aufgegriffen und durchaus gut angenommen, soweit ich das beurteilen kann. So etwas fände ich ebenfalls ausbaufähig...
      Ich persönlich würde mir ein tolles Open-Air-Musik-Event wünschen, vom Stil her eine Mischung aus der Braderie und den Klassik-Events von Gut Altenkamp...
      LG


      "Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann." -Picabia-

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