Emsland
 

Medien & Kommunikation

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(Name nicht öffentlich) (OS-Nachbarn / Mitarbeiterin Neue OZ)
21.02.12, 18:10 Uhr

Liebe Nachbarn,

wir beschäftigen uns in der nächsten Ausgabe des Wochenendjournals mit dem Thema "Der Umgang mit dem Tod im Internet". Dazu möchte wir auch die Frage der Woche stellen. Kann man im Internet sein Beileid ausdrücken, kann man online trauern? Was meinen Sie?

Viele Grüße

Martina Grothe

Hinweis: Ausgewählte Kommentare werden mit Bild und Foto in dem Wochenendjournal unserer Zeitung abgedruckt.


Bearbeitet: 21.02.12, 18:10 Uhr von (Name nicht öffentlich)

 

11 Antworten

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21.02.12, 18:31 Uhr

Liebe Martina!

Online trauern sicher nicht.

Aber sein Beileid ausdrücken, warum nicht.
Viele Menschen kennen sich in der heutigen Zeit nur durch das Netz.
Da ist es oft die einzige Möglichkeit Beileid zu wünschen.
Liebe grüße Ingrid


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Toleranz ist eine Tugend
die Frieden schafft.

 
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21.02.12, 21:17 Uhr

Liebe Martina,

dazu könnte ich ein paar Seiten schreiben. Nur soviel; mir hat das Internet (nicht nur EL/OS) über viele einsame Stunden hinweggeholfen und bin heute wieder ein lebensbejahender Mensch. Dank meiner Kenntnisse über den PC.
Mit 74 Jahren doch noch recht fit, wenn Du die Beiträge und Bilderfolge siehst auf meiner Seite!
Liebe Grüße aus Lingen
Johannes


Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.

 
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22.02.12, 13:20 Uhr

oft schickt mann als freund oder bekanter eine beileidskarte , das ist auch nicht so das passende . ich finde im internet zum beispiel el-nachbarn hat mann die zeit die passenden worte zu finden .

 
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22.02.12, 15:44 Uhr

Liebe Martina.
Hier meine Meinung zum Trauern:
Beileid per Internet, wenn man sich schon nicht privat kennt, kann man auch hier per Postkasten übermitteln.
Trost? Öffentlich? Nur wenn der/die Betroffene `drum bittet. Jeder empfindet Trauer auf seine Art.

 
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22.02.12, 18:48 Uhr

Per Postkasten geht nicht immer, dazu braucht man die Anschrift.
Ich habe einige Homepages und bin in einigen Foren,
da schreibt man sich aber kennt sich nicht wirklich
Wenn jemand schreibt mein......ist gestorben, finde ich schon man sollte reagieren und ohne Anschrift ist nichts mit Post


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Toleranz ist eine Tugend
die Frieden schafft.

 
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22.02.12, 20:01 Uhr

Liebe Martina!
Beileidsbekundigung übers Internet ,wäre mir zu unpersönlich:
Ich denke, so viel Zeit sollte schon sein ,dass man eine Beileidskarte sendet oder das persönliche Gespräch sucht.

 
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22.02.12, 20:52 Uhr

Es wird doch schon gemacht,z.B.
Ich kannte es auch nicht,doch nach den schweren Unfall in Harrenstätte wurde ich darauf hingewiesen.
http://www.kerze-anzuenden.de/
http://www.kinder-klagen-an.de/1-t/trauer.php

 
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23.02.12, 22:21 Uhr

Allein das Thema stört mich sehr! "Tod im Internet!"; wie banal....lasst euch mal etwas anderes einfallen! Wer den Tod live erlebt hat, würde nie auf solch' eine seltsame Fragestellung kommen! Seltsame Ideen in der Redaktion!?


Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.

 
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24.03.12, 13:56 Uhr

Hab den Beitrag eben erst gefunden...also ich habe für meine Mutter eine Gedenkseite ins Internet gestellt mit vielen Bildern und Texten - habe ein Gästebuch eingerichtet und schreibe viel hinein.Ich trauere nicht im Internet,aber es hilft mir sehr,bei ihr zu sein und Gedanken mitzuteilen.Sie fehlt mir so sehr - es ist auch noch nicht so lange her (3.Mai 2011) ...vielleicht bin ich auch wegen meiner Trauer noch nicht so aktiv hier im Forum,denn bei so einem Verlust scheint plötzlich vieles nur noch banal...aber gerade heute erinnere ich mich daran,wie meine Mama mit mir am Rechner gesessen hat und sich die Beiträge zusammen mit mir angesehen hat - hier und in anderen Foren...wir hatten viel zu lachen.Deshalb schau ich jetzt auch wieder öfter rein - vielleicht gibts ja was zum schmunzeln oder interessantes zum mitschreiben.Wer Lust hat,kann gern die Seite meiner Mutter anschauen - vielleicht regt es ja an zum nachmachen! www.bettinanatschkememorium.beepworld.de
Sonniges Wochenende wünscht Sabine


da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein! (Voltaire)

 
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27.03.12, 11:31 Uhr

Das Internet ist ein Kommunikationsmittel. Ganz früher gab es Kuriere zu Pferd, die Botschaften überbrachten, später kamen Briefträger bzw. Postboten. Urvölker gaben Rauchzeichen oder schlugen auf Trommeln, um etwas mitzuteilen. Nicht zu vergessen das Telegrafieren und das Morsen. In der modernen Welt ist das Internet das Mittel der Wahl. Und wahrscheinlich auf keinem Gebiet mehr wegzudenken. Also auch nicht, wenn es um das Thema Tod geht.

Ich selbst bin in einem Forum für Krebskranke in dem ein Austausch stattfindet. Manche sind besonders schwer erkrankt, leiden schon seit Jahren und wissen um ihren bevorstehenden Tod. Die Todesnachricht wird dann oft von den Angehörigen des Verstorbenen im Forum bekanntgegeben. Plötzlich ist da ein Forumsmitglied, ein Wegbegleiter, einfach weg, gestorben. Selbstverständlich wird das dann kollektiv betrauert und ich finde das sehr tröstlich. Auch für die Angehörigen.

Trotzdem ist es für mich selbstverständlich, dass Freunde und Verwandte im Todesfall eine Trauerkarte erhalten bzw. ich persönlich kondoliere. Ich werde ja sicher auch auf die Beerdigung gehen. Umgekehrt werden sicher meine Freunde auch an meinem Grab stehen.

Aber es gibt ja noch viele andere Menschen, die man zwar mag, aber die zum weiltläufigeren Bekanntenkreis gehören. Und wenn man von deren Tod erfährt warum dann nicht das Internet nutzen um den Angehörigen Anteilnahme zu zeigen? Ich finde das in Ordnung.


Bearbeitet: 27.03.12, 14:46 Uhr von (Name nicht öffentlich)

 
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29.03.12, 23:23 Uhr

Habe mir die Seite von Sabine angesehen. Bemerkenswert und sehr gut gemacht.